23.02.2012 02:17  Markus Lewe Startseite  Kontakt  Impressum 
 

Münster: Offene Stadt in Europa
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Dies ist die von der Mitgliederversammlung der CDU Münster am 28. März 2009 verabschiedete Fassung. Haben Sie Anregungen, Kritik, Hinweise? Bitte senden Sie uns Ihren Kommentar zu (Kommentarfeld ganz unten).


Münster: Offene Stadt in Europa

In Münster leben und arbeiten Menschen aus rund 150 Nationen. Als Kulturstadt genießt Münster weltweit Anerkennung und wird nicht nur zu Zeiten der Skulpturen-Ausstellungen besucht. Als „Stadt des Westfälischen Friedens“ ist Münster der Aus-gangspunkt einer neuen Weltordnung. In dieser Tradition und in einem Europa der Regionen versteht sich Münster als offene Stadt in Europa. Das bedeutet eine Internationalisierung der Stadt, um nicht allein für ausländische Besucher und Gäste, sondern auch für Fachleute, Wissenschaftler, Studierende und deren Familien attraktiv zu sein.
 
Das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Tradition sowie im Glauben ist in Münster bislang immer der Normalfall gewesen. Eine der größten Herausforderungen für die münstersche Stadtpolitik ist nach wie vor die Integration von Ausländern und anderen Menschen mit Migrations-Hintergrund. Mit dem bundesweit gelobten Migrations-Leitbild haben wir eine wichtige Grundlage für unser weiteres Handeln geschaffen. Schon in Tageseinrichtungen und Schulen wird wichtige Integrationsarbeit geleistet. Viel ist erreicht: Gezielte Sprachförderung für Kinder, spezielle Programme an der Geist-Schule und der Fürstenberg-Schule. Die Arbeit für einen Übergang von Schule in Beruf sind nur einige Beispiele für eine gezielte Integrationsarbeit für die Kinder und Jugendlichen in Münster.

Die CDU freut sich darüber, dass sich so viele Ausländer mit großem Engagement darum bemühen, in die münsterschen Stadtgesellschaft integriert zu werden. Sie gründen Unternehmen und schaffen Arbeitsplätze, engagieren sich in Sportvereinen und Kulturinitiativen und sorgen dafür, dass unsere Gesellschaft vielfarbiger und vielfältiger wird. Unser besonderes Augenmerk gilt weiterhin den Flüchtlingen, die oftmals nicht auf Dauer bei uns bleiben. Das dezentrale Unterbringungs-Konzept mit mehreren kleinen Flüchtlingseinrichtungen in den Stadtteilen statt einer großen zentralen Einrichtung hat sich bewährt. Wir werden diesen Weg daher weiter gehen.

DAS HABEN WIR ERREICHT:
- Sprachförderung von Migrantinnen und Migranten-
- Verabschiedung des Leitbildes Migration.

DAS HABEN WIR VOR:
- Konsequente Fortsetzung des dezentralen Unterbringungs-Konzepts für Flüchtlin-ge.
- Integration durch Bildung und Partizipation auf allen Ebenen.
- Mehrsprachigkeit in den Informationen der Stadt und ihrer Einrichtungen.
- Hilfen bei der Ansiedlung von Wissenschaftlern und Fachkräften.
- Münsters europäische Wahrnehmung als Friedensstadt ausbauen.“
- Stärkung der kommunalen Entwicklungsarbeit und Vernetzung der Initiativen vor Ort.
- Förderung der Jugendarbeit zwischen den europäischen Partnerstädten und Münster.
- Verstärkte Zusammenarbeit mit unseren niederländischen Nachbarn.
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