23.02.2012 02:23  Markus Lewe Startseite  Kontakt  Impressum 
 

Umwelt: Grüne Tradition statt Öko-Symbolik
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Dies ist die von der Mitgliederversammlung der CDU Münster am 28. März 2009 verabschiedete Fassung. Haben Sie Anregungen, Kritik, Hinweise? Bitte senden Sie uns Ihren Kommentar zu (Kommentarfeld ganz unten).

Umweltpolitik - mit Augenmaß und Verstand

In Münster hat Umweltpolitik von jeher einen hohen Stellenwert. Als Christdemokraten setzen wir uns engagiert für die Bewahrung der Schöpfung ein. Als Konservative bemühen wir uns, nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Doch wir tragen auch Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Münster, für Arbeitsplätze und für den Erhalt der oberzentralen Funktion unserer Stadt.

In den vergangenen Jahrzehnten haben wir gezeigt, dass Ökologie und Ökonomie kein Widerspruch sind. Das beste Beispiel ist das von uns initiierte Altbau-Sanierungsprogramm. Durch die Förderung privater Maßnahmen haben wir etwas für die Umwelt getan, gleichzeitig aber auch viele Arbeitsplätze vor allem im Handwerk gesichert. Ein weiteres Beispiel ist die Gas- und Dampfturbinen-Anlage (GuD) der Stadtwerke. Sie ist wirtschaftlich sinnvoll und reduziert den CO2-Ausstoß in unserer Stadt im gleichen Maße, als wenn alle Altbauten wärmegedämmt würden. Auch das Abfallwirtschafts-Konzept trägt eine deutliche CDU-Handschrift. Gegen alle Widerstände haben wir gezeigt, dass eine ökologische Abfallpolitik und eine drastische Reduzierung des Deponiemülls auch ohne Müllverbrennung möglich sind.

Während andere Parteien in Münster bei ihrer Umweltpolitik vor allem auf Symbolik sowie auf Gängelung und Maßregelung der Bürger setzen, damit vor allem den Autofahrern das Leben schwer machen, setzt die CDU auch in diesem Punkt weiterhin auf Augenmaß. Wir wissen: Münster ist darauf angewiesen, dass möglichst viele Menschen zum Einkaufen in unsere Stadt kommen. Darum haben wir Parkplätze und Parkhäuser gebaut. Deswegen haben wir den Busverkehr und den Fahrradverkehr in der Stadt gefördert. Eine intakte Umwelt und ein grünes Umfeld sind wichtige Standortfaktoren. Kein Münsteraner braucht zu Fuß länger als zehn Minuten, um einen Park, einen Wald oder eine Naherholungs-Anlage zu erreichen oder sich inmitten von Feldern und Wiesen zu befinden. Wir genießen, und das ist einmalig in Deutschland, den Vorteil, dass- zusätzlich zum öffentlichen Grün- fast die Hälfte der Fläche unserer Stadt von den Landwirten als Acker oder Grünland genutzt wird und dadurch die Umwelt bei uns gesichert ist. Für viele Unternehmen ist der große Anteil an Grünflächen bei ihren Standortentscheidungen ein Ausdruck von Lebensqualität. Erfolgreiche Wettbewerbs-Teilnahmen wie an der „Entente Florale“ (Goldmedaille auf europäischer Ebene) haben Münster als grüne Stadt weithin bekannt gemacht.

Wir werden auch weiterhin eine Umweltpolitik mit Verstand und Augenmaß betreiben. Alle Maßnahmen werden auf Effektivität und Nachhaltigkeit geprüft. Öko-Symbolik nur um des politischen Schau-Effekts willen ist mit uns nicht zu machen.

DAS HABEN WIR VOR:
- Weiterführung des Altbau-Sanierungsprogramms zur CO2-Reduzierung.
- Intensivierung der Energie- und Umwelt-Beratung für Haus- und Wohnungsbesitzer.
- Optimierung des Energie-Managements der Stadtverwaltung.
- Intensive Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft beim Landschafts- und Naturschutz.
- Die ökologischen Leistungen der Landwirte anzuerkennen - bei Freiwilligkeit vor Reg-lementierung.
- Überprüfung der städtischen Betriebe und Fuhrparks auf Umweltfreundlichkeit.
- Städtischer Preis für das umweltfreundlichste Unternehmen Münsters.

DAS HABEN WIR ERREICHT:
- Fortsetzung des Altbausanierungsprogramms auch bei schwieriger Haushaltslage.
- Errichtung der Gas- und Dampfturbinen-Anlage (GuD) der Stadtwerke.
- Restmüll-Verwertung biologisch-mechanisch und ohne Müll-Verbrennung.
- Förderung des ÖPNV und des Fahrradverkehrs.
- Verteidigung des Titels „Klima-Hauptstadt“.
- Gewinn der Goldmedaille beim Blumenschmuck - und Grünplanungs-Wettbewerb auf nationaler und auf europäischer Ebene.
- Schnelle Wiederaufforstungen nach dem Orkan.
- Verbesserung der Wasserqualität im Aasee.
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